Sonntag, 6. Februar 2011

Climbers Special




Chiang Mai


Hoch im Norden Thailands die Kletteralternative zum ueberfuellten Krabi im Sueden. Mit vielen leichten Routen ideal fuer Softmover wie uns :-). (Wir gehoerten mal zur Elite dort, haha.) Andere schaetzten besonders die geputzten Routen und die topsanierten Zustiege. Geschmackssache. Einziges Manko: von der Stadt geht es gute 45 Minuten ueber die Piste. Mit dem Moped wars uns diesmal zu weit, aber als Alternative bietet der lokale Kletterschuppen ein morgendliches Sammeltaxi an. Nachteil: 8:30 Uhr ist Sammelzeit. Gaehn.


Taxitransport bis zum Einstieg

Der Taxifahrer bei seiner Siesta bis die Kletterer endlich fertig sind.

6c ole, ole

Gleich neben den Sektor: Please dont disturb. Meditation area.




Climbers Paradies - Ton Sai

Nach knapp 5 Monaten hatten wir es endlich erreicht. Ton Sai Beach auch Railay oder Krabi genannt, tief im thailaendichen Sueden an der Andaman-Kueste. Das Paradis fuer Poser und Selbstueberschaetzer aller Art. Geklettert wird eigentlich kaum, obwohl alle Routen belegt sind. Der "Haenger" stellt den idealtypischen Kletterer hier dar. Es wird gezerrt und gekrampft und sich hochgesessen. Egal ob die Route ca. 5 Grade ueber dem eigentlichen Vermoegen liegt. Am naechsten Tag - selbe Route, selbes Spiel. Wenn er solche Szeanen sieht, ist selbst Sportkletterer Adde geneigt, das Saechsische Bergsteigen aufs Blut zu verteidigen, haha.

Was gibt es hier zu sehen?

Jeder kann a bissl was, jeder is a bissl was...

...und jedem geht a bissl was am A... vorbei a bissl was.



Bob Marley als Kletterfuehrer

Aber neben den Anfaengerkursen gab es auch Stars und Sternchen zu bewundern:



Bjoern aus der BC wird in den 8ern von Heinz Zack gefilmt, der im Auftrag der naechsten Biwaksendung hier recherchiert.

Adde in einer 7b (kein Star)

Geflasht!

Er kann es am Besten.

Und sonst... Leben in der Bambushuette mit Haengematte und tierischen Mitbewohnern: Affen, Spinnen, Mosquitos, Geckos etc.




Die Taxis von Tonsai

So stellt man sich das Paradies vor oder?


Donnerstag, 13. Januar 2011

Welcome to the Wonderland


Die Strassen wurden breiter, die Autos groesser und der Kaffee vertrauter. Und spaetestens als der Busfahrer lange Haare und ein weisses Hemd trug ,wussten wir, dass wir in Thailand sind.

Ja das Traumziel aller dt. Touristen (hohoho) hat Unglaubliches und doch Wahres zu bieten. Doch seht selbst. Wir haben fuer euch einige Highlights zusammen gestellt: Tierisches, Kulinarisches, Religioeses und Sonderbares ...

Der Koenig ist allgegenwaertig

Kokosnussshake

Suesses in Chinatown, selbst fuer Veggis geeignet.

Dies weniger: Haifischflossen

Selbst beim Klettern geht es tierisch zu: grosse Bienenwaben in der Route.

Mitten in Bangkok: Krokodil oder Waran, wo sind die Tierspezialisten unter euch?

Und dies? Klischee erfuellt.

Wats auch hier, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen (Ayutthaya)

Der beruehmteste Buddhakopf des Landes (Ayutthaya)

Auf dem Amulettmarkt in Bangkok
Hier feilschen nicht nur Moenche, Taxifahrer und Menschen mit
gefaehrlichen Berufen um religoese Amulette, Gluecksbringer und Talismane.



Die Spenden scheinen grosszuegig auszufallen (Seht den Tresor!)

Golden Mountain (Bangkok)

Foerdert das Kleben von Goldplaettchen auf Statuen das persoenliche Glueck?

Chiang Mai

Ko Ratanakosin

Chinesische TouristInnen in Thailand

Deutsche TouristInnen in Thailand

Sonntag, 9. Januar 2011

Laos - das Ressuemee

Bruecke bei Vang Vieng
Stelzenhaus bei Vang Vieng
Karstkegel (mal wieder) bei Vang Vieng

1) "King of the Busses" - Auch den teuren V.I.P-Bus zu nehmen verspricht in Lao kein sicheres Ankommen. Nach einer Stunde auf der Strecke von Tha Kaek nach Vientiane qualmte der Motor, saemtliche Fahrgaeste mussten aussteigen und setzten sich in der Pampa an den Strassenrand. Reperaturversuche der Mannschaft blieben erfolglos. So ging es nach einer guten Stunde im Laderaum eines gerammelte vollen Busses auf Reissaecken neben einem Sack Krabben in guten 6 Stunden gen Hauptstadt. Luisa und die weiteren Mitreisenden nahmen es mit Humor. Nur draengte uns die Zeit, da abends meine Eltern erwartet wurden.

Palme bei Vang Vieng, haha

2) "Lao-Service" - Restaurantbesuche waren ein wirkliches Gluecksspiel. Wen wird es heute erwischen? Einer musste garantiert auf die leere Tischplatte schauen, waehrend die anderen mampfen durften.
Hier klappt die Bestellung mit hoeherer Wahrscheinlichkeit

3) Malaria - ist in Lao weit verbreitet, aber Adde ist ja ein Freund der Wahrscheinlichkeit: es ist keine Regenzeit, wir residieren in Ballungszentren, tragen lange Kleidung, unterm Tisch raeuchert die Mosquitospirale und wir stinken bis zum Erbrechen nach DEET-haltiger Substanz. Nach gut 10 Tagen jenseits der Risikogebiete fuehlen wir uns noch recht fit. Inkubationszeit ca. ne Woche, also wahrscheinlich Glueck gehabt!

4) Mekong - DER Fluss schlecht hin im Laendle. Breit und braun maendert er sich durchs Land. Auf unserer Reise wurde er quasi ein alter Bekannter: Savannakhet. Tha Khaek. Vientiane. Nur vor den Bootsmaennern in Luang Prabang sei gewarnt: die Kommunikation zwischen den Maennern ist schlecht, so dass unser anvisierter Klettertripp an einer Wand am Flusse nach gut zwei Stunden Fahrt im wahrsten Wortsinn leider ins Wasser fallen musste.

Faehre in Luang Prabang


Mekong bei Luang Prabang

5) Die Menschen - natuerlich ist es ein duemmliches Reisefuehrerklischee von laechelnden Menschen zu sprechen (obwohl das Ekelklischee doch tatsaechlich vom "Lonely planet" stammt, in dessen Einfuehrung den Laoten eine latente Faulheit unterstellt wird), aber wir haben die Locals als sehr angenehme und entspannte Zeitgenossen erlebt. Vielleicht war es nach Vietnam einfach nur angenehm als Tourist mal vollkommen ignoriert zu werden. Selbst die Tuk-Tuk-Fahrer, fragten nur muede nach dem Wohin.
Nicht Sarong, sondern "Sin"

StudentInnen im FDJ-Look

6) Wat, Wat, What? - Die Laoten sind Theravada-Buddhisten. Diese sind quasi ein Stueck fundamentaler als das "Grosse Fahrzeug", der Mahayana-Buddhismus, dem u.a. der Dalai Lama und seine Kumpels folgen. Bin da natuerlich kein Experte. Fuer uns Touristen bilden die Moenche in orangen Gewaendern vor strahlenden Wats herrliche Motive. Obwohl mir das Knipsen spaetestens wenn stumpfe Westler den Moenchen beim morgendlichen Almosengang im Einmeterabstand mit dem Blitzgeraet folgen vergeht.
In Savannakhet
Wat Sisaket, Vientiane
"Spacebuddha"
Deko
Koenigspalast in Luang Prabang
7) Buddha bizzar - gibts im "Buddhapark" suedlich von Vientiane, am Mekong an der thailaendischen Grenze. Ein Schamane hat hier in den 70er Jahren dutzende grusliger Skulpturen aus Elementen des Buddhismus und Hinduismus erschaffen. Luisa und uns hats gefallen.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Klettern in Laos

Vang Vieng - Sektor Phra Daeng

Um unser liebstes Hobby war es in Vietnam recht ruhig geworden. Das hatte den recht trivialen Grund, dass dort einfach kaum etwas erschlossen ist. In Lao sah es dank eines deutschen Aerztepaerchen, den Schoeffls, schon besser aus. Die fahren seit Jahren regelmaesig ins Land, arbeiten als Voluntaere, und erschlossen so ganz nebenbei hunderte von Routen. Neben dem Hauptgebiet Vang Vieng, haben sie im letzten Jahr zusammen mit weiteren Kletterern, u.a. Kurt Albert (R.I.P), auch Tha Khaek in der Landesmitte erschlossen. Einen Beitrag gab es in der "Klettern". Wir waren in beiden Gebieten ziehen, haben uns durch Dschungel und ueber Reisfelder gekaempft und, naja, nicht die absoluten Topspots, aber doch ein paar coole Linien entdeckt. Hier und da bedurfte es noch etwas Putzarbeit, doch dafuer entschaedigte das Gesamtambiente mit Karstlandschaften und baeuerlichem Dasein drumherum. Da kam schon mal der Bauer mit dem Gewehr auf dem Ruecken um die Ecke, zum Glueck freundlich gruessend, und traditionell gekleidete Frauen zum Holzmachen.   

Vang Vieng - "One million Elephants and a white Parasol" (7b)

Vang Vieng - Katrina in einer 6c

Tha Khaek - Hagen (DER Hagen aus "Die Spinen die Sachsen"!) in "Nok moi, nok toi" - meine erste 7b onsight! :-)

Freitag, 31. Dezember 2010

Sonntag, 26. Dezember 2010

Keine weisse Weihnacht in Laos

Tja, bei ca. 30 Grad im Schatten ist bei uns nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufgekommen. Auch wenn meine Eltern echten Dresdner Stollen mitgebracht haben (mjam) und Luisa an Heiligabend fleissig Geschenke ausgepackt hat: neue Raetselhefte fuer lange Busreisen und einen neuen Schlafbaer, da sie ihren alten in China verloren hatte (zum Glueck hatten wir wohlweislich noch Ersatz dabei).
Da halfen auch keine bunten Weihnachtbaeume in den Touristenlokalen und halbtrunkene Touristen im Weihnachtsmannkostuem.
Ist aber auch nicht wirklich schlimm, da wir ja ganz bewusst zum ueberwintern hier sind.
Laos stellt sich fuer uns vor allem gaaanz entspannt dar: im Gegensatz zu den Nachbarlaendern werden wir Touristen weitestgehend ignoriert. Mensch muss nicht hartnaeckig um angemessenen Gegenwert feilschen und wird nicht uebers Ohr gehauen. Es ist eben alles ein bisschen "Laid-back-lao-style". Bleibt abzuwarten, wie lange noch.